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Martin Kohout, Slides (Filmstill), 2017, copyright the artist
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Vortrag: Ulrich Bröckling
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Martin Kohout, Slides (Filmstill), 2017, copyright the artist
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To-do-Listen, Zeitmanagement, konstante Leistungssteigerung, Stressbewältigung...
Das Credo einer hohen Produktivität ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Doch was versteht man eigentlich unter Produktivität? Warum scheinen wir konstant produktiv sein zu müssen und inwieweit wirkt sich dieser Effizienzdruck ebenso auf die künstlerische Produktion aus?

Die Gruppenausstellung State of High Performance beleuchtet einzelne Facetten dieses alle Lebensbereiche durchdringenden Leistungsprinzips und zeigt künstlerische Arbeiten von Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze und Pilvi Takala, die dem Leitbild der Produktivität auf ironische, widerständige oder kritische Weise nachspüren.

Sie beleuchten nicht nur die Produktionsbedingungen und -prozesse, die auf eine hohe Produktivität ausgelegt sind, sondern fragen ebenso danach, wie sich Effizienz überhaupt ermitteln lässt. Inwieweit auch immaterielle oder künstlerische Arbeit jenen Mustern untergeordnet ist, spielt ebenso eine Rolle, wie die Frage welchen Stellenwert eine konstante Verfügbarkeit und Flexibilität innerhalb der von Konkurrenz bestimmten Produktion einnehmen. Welche Auswirkungen dies auf unsere geistige Konstitution sowie unsere sozialen Beziehungen hat und welche Reaktionen eine vermeintliche Verweigerung von Produktivität mit sich bringt, geraten dabei ebenso ins Blickfeld.

Mithilfe der Übertragung des Produktivitätsdrangs auf die eigene künstlerische Arbeitsweise, der bewussten Überzeichnung des Prinzips und seiner Folgen oder seiner konsequenten Umkehrung, reflektieren die gezeigten Werke weiterhin nicht nur die Strukturen jenes Gebots, sondern befördern ebenso eine kritische Hinterfragung des permanenten Produktivitätszwangs und dessen Folgen.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung setzt sich aus einem Vortrag von dem Soziologen Prof. Dr. Ulrich Bröckling über die Entwicklung des Unternehmerischen Selbst, der Performance "Business Happiness" von Ariane Loze und einem Artist talk mit Claire Fontaine zusammen.

Kuratiert von Christin Müller

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Wir freuen uns vom 2. September bis 5. Dezember 2021 die Gruppenausstellung State of High Performance mit Arbeiten von Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze und Pilvi Takala zu präsentieren.

 

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Führungen

Samstag, 11.09.2021 - 16:00 Uhr

Samstag, 09.10.2021 - 14:00 Uhr

Samstag, 06.11.2021 - 16:00 Uhr

Samstag, 04.12.2021 - 14:00 Uhr

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Pilvi Takala, The Trainee (Detail), 2008, installation view basis e.V., Foto: Angelika Zinzow, Courtesy the artist and Helsinki Contemporary
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Pilvi Takala, The Trainee, 2008, installation view basis e.V., Foto: Angelika Zinzow, Courtesy the artist and Helsinki Contemporary
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Kasia Fudakowski, Working Title: The Worry Wall, 2017, installation view basis e.V., Foto: Laura Nickel, Courtesy the artist and ChertLüdde, Berlin
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Claire Fontaine, Untitled (to do), 2016, installation view basis, Foto: Laura Nickel, Courtesy the artist and private collection
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Jakub Choma, Living the Gimmick, 2018, installation view basis e.V., Foto: Angelika Zinzow, Courtesy the artist and Polansky Gallery, Prag
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Ariane Loze, Profitability, 2017, installation view basis e.V, Foto: Angelika Zinzow
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Kasia Fudakowski, Working Title: The Worry Wall (Detail), 2017, installation view basis e.V., Foto: Laura Nickel, Courtesy the artist and ChertLüdde, Berlin
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Martin Kohout, Slides, 2017, installation view basis e.V., Foto: Angelika Zinzow, Courtesy the artist and EXILE gallery, Wien and Polansky Gallery, Prague
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Jakub Choma, Living the Gimmick, 2018, installation view basis e.V., Foto: Angelika Zinzow, Courtesy the artist and Polansky Gallery, Prag