Raumkonzepte für kreative Nutzungen

Die Gesprächsveranstaltung am 15. März rückt zwei verschiedenartige Raumkonzepte für kreative Nutzungen in den Fokus. Dazu sind Vertreter des Zürcher Basislagers zu Gast, um das mobile Containerprojekt, das im Auftrag des Besitzers Swisslife durch zone imaginaire und den Architekten Marc Angst realisiert wurde, vorzustellen.

What´s all the noise - Von Nischen, Grenzen und Räumen zwischen Musik und bildender Kunst

Was passiert, wenn man Musik aus den Ausläufern der Subkultur in einen Ausstellungsraum verfrachtet? Leistet man dadurch der - unnötigen – Verkunstung von Musik Vorschub oder benennt man damit eine Liaison, die zwar offenkundig, jedoch weitgehend unreflektiert ist?

Kyungwoo Chun

In Kyungwoo Chuns Performances, fotografischen Arbeiten und Videos spielen die Faktoren Zeit, Bewegung, Interaktion und Repräsentation eine wichtige Rolle. Seine Fotografien zeichnen sich durch extrem lange Belichtungszeiten, die sich oftmals am Alter der porträtierten Person orientieren und mehrere Stunden dauern können, sowie durch eine daraus resultierende Bewegungsunschärfe aus. Die intensive Begegnung zwischen Künstler und Porträtierten führt dazu, dass sich im vollendeten Bild die miteinander verbrachte Zeit und die Person des Fotografen wie des Modells überlagern.

Aram Bartholl

Der Vortrag des Künstlers Aram Bartholl bildet den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die sich mit neuen Ausstellungsformaten im Kontext digitaler Kunst beschäftigt. Diese Formate sind zumeist offen gestaltet, werden kollaborativ umgesetzt und spiegeln die Arbeitsweise und Vernetzung von Künstlern aus diesem Bereich wider.

Projekte, Recherche, Netzwerke: Özlem Günyol und Mustafa Kunt

Die Reihe Projekte, Recherche, Netzwerke bietet in lokalem Bezug stehenden KünstlerInnen und Kreativen aus angewandten Disziplinen eine Plattform,um aktuelle Projekte, Ansätze ihrer Arbeit sowie Anknüpfungspunkte zu anderen kreativen Produktions- und Präsentationszusammenhängen öffentlich vorzustellen.

Am 17. April präsentieren Özlem Günyol und Mustafa Kunt eine Auswahl ihrer Projekte, die in Istanbul und Ankara und bei Residencys in Dublin und New York entstanden sind.